SMC-B gesperrt, PUK nicht auffindbar
ANLEITUNG FÜR PRAXEN – VERLUST DES PUK DER SMC-B
Die SMC-B ist der Praxisausweis für die Telematikinfrastruktur.
Wird die PIN dreimal falsch eingegeben, ist die Karte gesperrt und kann nur mit dem PUK entsperrt werden.
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WANN LIEGT EIN PROBLEM VOR?
Typische Anzeichen:
1. Meldung „Karte gesperrt“
2. Anmeldung an der Telematikinfrastruktur nicht möglich
3. eRezept oder eAU funktionieren nicht
4. Hinweis „PIN falsch“
5. PIN wurde dreimal falsch eingegeben

Ursache in der Regel:
Der PUK ist nicht mehr auffindbar.
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ZUERST INTERN PRÜFEN
Bitte folgende Unterlagen durchsuchen:
1. PIN-Brief
2. PUK-Brief (meist getrennt versendet)
3. TI-Installationsunterlagen
4. Praxisordner zur TI-Einrichtung
5. Unterlagen beim Praxisinhaber
6. Unterlagen beim damaligen IT-Dienstleister
Wichtig:
Der PUK befindet sich NICHT im Kartenterminal.
Er kann technisch nicht ausgelesen oder zurückgesetzt werden.
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KARTENANBIETER KONTAKTIEREN
Die SMC-B wurde von einem Trust-Service-Provider ausgestellt
(z. B. D-Trust, medisign oder T-Systems).
Vorgehen:
1. Anbieter ermitteln (steht auf der Karte)
2. Support des Anbieters kontaktieren
3. Nach Ersatz-PUK oder Wiederherstellungsmöglichkeit fragen
Je nach Anbieter:
- Der PUK kann eventuell erneut zugestellt werden
- oder es muss eine neue SMC-B beantragt werden
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WENN KEIN ERSATZ-PUK MÖGLICH IST
Falls keine Wiederherstellung möglich ist:
1. Alte Karte wird gesperrt
2. Neue SMC-B wird beantragt
3. Neue PIN und PUK werden separat zugestellt
4. Neue Karte wird im Terminal aktiviert
Hinweis:
Während dieser Zeit kann die Praxis nur eingeschränkt TI-fähig sein.
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EMPFEHLUNG FÜR DIE ZUKUNFT
1. PIN und PUK sicher, aber getrennt dokumentieren
2. Verantwortliche Person in der Praxis festlegen
3. TI-Unterlagen zentral verwahren
4. Dokumentation bei Kartenwechsel aktualisieren
------------------------------------------------------------------
Stand: 13.02.2026
Version: 1.0
Autor: Christoph Schwerdtner
Die SMC-B ist der Praxisausweis für die Telematikinfrastruktur.
Wird die PIN dreimal falsch eingegeben, ist die Karte gesperrt und kann nur mit dem PUK entsperrt werden.
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WANN LIEGT EIN PROBLEM VOR?
Typische Anzeichen:
1. Meldung „Karte gesperrt“
2. Anmeldung an der Telematikinfrastruktur nicht möglich
3. eRezept oder eAU funktionieren nicht
4. Hinweis „PIN falsch“
5. PIN wurde dreimal falsch eingegeben
Ursache in der Regel:
Der PUK ist nicht mehr auffindbar.
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ZUERST INTERN PRÜFEN
Bitte folgende Unterlagen durchsuchen:
1. PIN-Brief
2. PUK-Brief (meist getrennt versendet)
3. TI-Installationsunterlagen
4. Praxisordner zur TI-Einrichtung
5. Unterlagen beim Praxisinhaber
6. Unterlagen beim damaligen IT-Dienstleister
Wichtig:
Der PUK befindet sich NICHT im Kartenterminal.
Er kann technisch nicht ausgelesen oder zurückgesetzt werden.
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KARTENANBIETER KONTAKTIEREN
Die SMC-B wurde von einem Trust-Service-Provider ausgestellt
(z. B. D-Trust, medisign oder T-Systems).
Vorgehen:
1. Anbieter ermitteln (steht auf der Karte)
2. Support des Anbieters kontaktieren
3. Nach Ersatz-PUK oder Wiederherstellungsmöglichkeit fragen
Je nach Anbieter:
- Der PUK kann eventuell erneut zugestellt werden
- oder es muss eine neue SMC-B beantragt werden
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WENN KEIN ERSATZ-PUK MÖGLICH IST
Falls keine Wiederherstellung möglich ist:
1. Alte Karte wird gesperrt
2. Neue SMC-B wird beantragt
3. Neue PIN und PUK werden separat zugestellt
4. Neue Karte wird im Terminal aktiviert
Hinweis:
Während dieser Zeit kann die Praxis nur eingeschränkt TI-fähig sein.
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EMPFEHLUNG FÜR DIE ZUKUNFT
1. PIN und PUK sicher, aber getrennt dokumentieren
2. Verantwortliche Person in der Praxis festlegen
3. TI-Unterlagen zentral verwahren
4. Dokumentation bei Kartenwechsel aktualisieren
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Stand: 13.02.2026
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Autor: Christoph Schwerdtner
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